rechte Spalte

Home ›  |  Impressum ›

1700 JAHRE HL. MARTIN
Bischof von Tours
lesen Sie mehr ›

JAKOBSWEG IN BURGENLAND
"eine legendäre Route"
lesen Sie mehr ›

INFOTROMMEL
„huberth“ informiert
lesen Sie mehr ›

TERMINE
Pilgern in Österreich
lesen Sie mehr ›

"EINE REISE WEIT ZU MIR"
Die druckfrische Pilgerbroschüre
hier als PDF downloaden ›

Pilgerwege in Burgenland

REGION EISENSTADT

google map ›

Vom Leithagebirge bis in die Pannonischen Tiefebene

Das malerische Leithagebirge bildet die geografische Grenze zwischen dem Burgenland und Niederösterreich. Vielfältige Eichen-Hainbuchen-Rotbuchen-Mischwälder sind das landschaftsbestimmende natürliche Element des dicht bewaldeten Hügelzuges. An den Südosthängen befinden sich wunderschön gelegene Weingärten, die Jahr für Jahr vielfach ausgezeichnete Weine hervorbringen.

Auch mit allerhand anderen abwechslungsreichen kulinarischen Köstlichkeiten überrascht die Region die bewussten Genießer. Die Landschaft zwischen dem Leithagebirge und der Pannonischen Tiefebene ist dabei wie geschaffen für einen paradiesischen Rad- und Wanderausflug.

ORTE AN DER STRECKE
Route Eisenstadt - Loretto 9,4 km

Freistadt Eisenstadt

Die am Südhang des Leithagebirges gelegene Freistadt Eisenstadt ist seit 1925 Landeshauptstadt des Burgenlandes. Im Jahr 1118 wird die Siedlung Die am Südhang des Leithagebirges gelegene Freistadt Eisenstadt ist seit 1925 Sitz der burgenländischen Landesregierung und somit Landeshauptstadt des Burgenlandes.

Mit ca. 12.500 Einwohnern ist sie die kleinste Landeshauptstadt Österreichs. Im Jahr 1118 wird die Siedlung zum ersten Mal als castrum ferreum erwähnt, erhält 1371 das Stadtrecht und 1388 das Marktrecht sowie das Privileg zur Ansiedlung von Juden. 1648 wird Eisenstadt von Kaiser Ferdinand III. zur königlichen Freistadt erhoben.

Im selben Jahr wird Eisenstadt vom ungarischen Adelsgeschlecht der Esterházy erworben, das durch seine rege bauliche Tätigkeit das kulturelle Bild des heutigen Stadtzentrums maßgeblich prägte. Der westlich des Schlosses gelegenen Stadtteile Unterberg ist Zeuge der jüdischen Vergangenheit bzw. der Bedeutung der Familie Esterházy für die Stadt.

weitere Informationen ›

Loretto

Das am Nordrand des Leithagebirges gelegene Loretto, dessen Marktrecht bereits 1666 genannt wird, verdankt seinen Ursprung dem Freiherrn Hans Rudolf von Stotzingen. Er ließ 1644 eine Kapelle – heute im westlich der Kirche gelegenen Kreuzgang – errichten und darin eine Kopie der Gnadenstatue von Loreto (Italien) aufstellen. In Loreto befindet sich der Legende nach das Haus der Heiligen Familie – die „Casa Santa“ –, das von Engelshand von Nazaret nach Loreto übertragen wurde.

Die Betreuung der immer größer werdenden Zahl der Wallfahrer nach Loretto wurde dem Servitenorden übertragen, der im bereits 1645 gegenüber der Kapelle erbauten Kloster seinen Sitz fand. Der neue Grundherr, Graf Franz von Nádasdy, ließ als Dank für seine Genesung von einer schweren Krankheit an der Stellte der Kapelle ein Kirche erbauen. Im Zuge der Arbeiten wurde die Lorettokapelle abgetragen und einige Meter nach hinten in den Kreuzgang versetzt.

weitere Informationen ›