FRAUENKIRCHEN
Die erste urkundliche Erwähnung
von Frauenkirchen stammt aus dem Jahr 1324 unter dem Namen „Zenmaria“
(= Heilige Maria). Bereits 1335 war Frauenkirchen ein bekannter, viel
besuchter Wallfahrtsort.
In den Jahren 1529 und 1683 wurden das Dorf und die Kirche von den Türken zerstört. Starke Impulse für die Marienverehrung und den Wiederaufbau gab Fürst Paul Esterhazy. Er ließ 1668/69 auf den Trümmern der über 100 Jahre zerstörten Kirche eine neue Marienkirche erbauen. Auch nach der neuerlichen Demolierung von 1683 wurde die Kirche wieder neu errichtet. Seinem Bestreben war es zu verdanken, dass der kleine Ort schon 1668 das Marktrecht erhielt.
In den Jahren 1529 und 1683 wurden das Dorf und die Kirche von den Türken zerstört. Starke Impulse für die Marienverehrung und den Wiederaufbau gab Fürst Paul Esterhazy. Er ließ 1668/69 auf den Trümmern der über 100 Jahre zerstörten Kirche eine neue Marienkirche erbauen. Auch nach der neuerlichen Demolierung von 1683 wurde die Kirche wieder neu errichtet. Seinem Bestreben war es zu verdanken, dass der kleine Ort schon 1668 das Marktrecht erhielt.
Die Bedeutung Frauenkirchens wuchs
zunehmend und so wurde der Ort im Jahr 1700 zum Sitz der neuen
Herrschaft Frauenkirchen. In den folgenden 200 Jahren wurde
Frauenkirchen von zahlreichen Kriegen und Seuchen heimgesucht.
Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und dem Zusammenbruch der Monarchie wurde Frauenkirchen ab 1921 Teil des neuen österreichischen Bundeslandes Burgenland. Nach dem auch die Wirren und Verirrungen des Nationalsozialismus´ und des Zweiten Weltkrieges sowie der Besatzungszeit überstanden wurden, entwickelte sich Frauenkirchen zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Angelpunkt des Seewinkels. 1982 wurde Frauenkirchen zur Stadt erhoben.
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Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und dem Zusammenbruch der Monarchie wurde Frauenkirchen ab 1921 Teil des neuen österreichischen Bundeslandes Burgenland. Nach dem auch die Wirren und Verirrungen des Nationalsozialismus´ und des Zweiten Weltkrieges sowie der Besatzungszeit überstanden wurden, entwickelte sich Frauenkirchen zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Angelpunkt des Seewinkels. 1982 wurde Frauenkirchen zur Stadt erhoben.
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