Das Franziskanerkloster,
Sitz des röm. kath. Pfarramtes,
1648/49 von Adam Graf Batthyány I. gestiftet, befindet sich am Hauptplatz und war
früher auch ein Eckpfeiler der Stadtbefestigung von Güssing. Das
Kloster beherbergt auch eine bemerkenswerte Bibliothek mit ca. 3.500
Büchern, die auf eine Sammlung von Balthasar Batthyány zurückgeht.
Bei
der Franziskanerkirche Mariä Heimsuchung handelt es sich um einen großen Bau
mit Ostturm, Kreuzgratgewölbe und rundbogigem Triumphbogen. Der
Hochaltar wurde vermutlich nach einem Entwurf von Philiberto Lucchese
angefertigt. Er ist die Nachahmung eines dreigeschoßigen Gebäudes, in
dessen erstem Geschoß das Bild der Mariä Heimsuchung, im zweiten eine
Himmelfahrt Mariä mit acht Heiligenfiguren dargestellt werden. In der
Klosterkirche befinden sich ebenso die Familiengruft der Batthyánys
sowie die Grabstätte des 2003 selig gesprochenen Fürst Dr. Ladislaus
Batthyány-Strattmann.


